Sicherheit für die Schwächsten

Sicherheit für die Schwächsten: Senioren-Union fordert Wende in der Verkehrspolitik – Mehr Rücksicht auf Ältere und Schwache im Straßenverkehr


Warum Auto fahren die Lösung für unsere Verkehrsprobleme ist

Unsere Antwort auf die Probleme der Senioren Union!

Angesichts der besorgniserregenden Zahlen des Statistischen Bundesamtes, wonach ältere Radfahrerinnen und Radfahrer leider besonders häufig Opfer von Verkehrsunfällen werden, ist es an der Zeit, die richtigen Schlüsse zu ziehen. Denn wenn Radfahren offenbar so gefährlich ist – vor allem für diejenigen, die eigentlich gesund und umweltbewusst bleiben möchten –, dann liegt die Lösung auf der Hand: Wir müssen das Radfahren abschaffen und wieder mehr auf das Auto setzen!

Immerhin: Im Auto ist man vor Wind und Wetter geschützt, hat einen Airbag, ein stabiles Dach über dem Kopf und sitzt bequem. Und wenn die Straßen plötzlich nur noch von Autos befahren werden, gibt es auch keine Konflikte mehr zwischen Radlern und Autofahrern. Das Verkehrschaos löst sich wie von selbst, weil alle gleichberechtigt im Stau stehen – niemand wird mehr bevorzugt oder benachteiligt. Und die Senioren? Die können endlich wieder angstfrei und sicher von A nach B kommen, ohne auf die Idee zu kommen, sich auf ein Fahrrad zu schwingen.

Natürlich brauchen wir dann noch mehr Parkplätze, breitere Straßen und vielleicht ein Tempolimit für Radfahrer – aber die gibt es ja dann eh nicht mehr. Die Umwelt wird sich schon irgendwie anpassen, und wer sich Sorgen um die Gesundheit macht, kann ja im Auto Yoga machen oder einen Smoothie trinken. Die Verkehrsplaner werden begeistert sein: Endlich keine komplizierten Radwege mehr, keine lästigen Ampeln für Fahrräder, keine Debatten über Verkehrssicherheit für die Schwächsten – weil wir alle im Auto sitzen, sind wir alle gleich stark!

Und wenn wir schon dabei sind: Warum nicht auch das Zufußgehen abschaffen? Fußgängerampeln könnten wir durch Drive-in-Restaurants ersetzen, und wer unbedingt Bewegung braucht, kann ja auf der Autobahnraststätte ein paar Schritte tun. So schaffen wir eine moderne, sichere und vor allem autogerechte Gesellschaft – ganz im Sinne der Senioren-Union, die ja fordert, dass unsere Straßen für alle sicherer werden. Und wenn wir alle im Auto sitzen, ist das garantiert der Fall.

Quellen

  1. https://www.senioren-union.de/artikel/sicherheit-fuer-die-schwaechsten-senioren-union-fordert-wende-der-verkehrspolitik-mehr
  2. https://luene-blog.de/radverkehr-senioren-union-fordert-schutz-fuer-aeltere-und-schwaechere/
  3. https://www.reddit.com/r/Fahrrad/comments/1l2apkn/sicherheit_f%C3%BCr_die_schw%C3%A4chsten_seniorenunion/
  4. https://www.bundestag.de/resource/blob/938426/20091.xml
  5. https://forumwk.de/ngg_tag/eifgen/
  6. https://www.johannes-verbeek.de/217101.html
  7. https://bachheimer.com/328simonf0782-p-2249863
  8. https://ids-pub.bsz-bw.de/files/5031/derewo-v-100000t-2009-04-30-0.1
Nach oben scrollen