Im Ostkreuz‑Kiez brauchen wir zuerst stabile, sichere und gut ausgestattete Wege für Fußgängerinnen und Fußgänger – bevor wir darüber nachdenken, noch einen einzigen Parkplatz für den motorisierten Individualverkehr zu opfern. Solange Gehwege bröckeln, Bordsteige fehlen und Querungen unsicher sind, ist jede weitere Einschränkung des Autoverkehrs nicht nur unverantwortlich, sondern auch zutiefst unzeitgemäß.Wir sollten außerdem technologisch offen bleiben. Maglev‑Züge, Zeppeline oder Hyperloop‑Systeme könnten die Mobilität der Zukunft radikal verändern – vielleicht rollen die Autos dann gar nicht mehr auf unseren Straßen, sondern schweben oder schiessen durch Röhren. Bis diese Technologien sich durchgesetzt haben, wäre es leichtfertig, wertvollen Parkraum zu versiegeln oder in Grünflächen umzuwandeln, die wir morgen womöglich für Ladestationen, Luftschleusen oder magnetische Gleise brauchen.Daher fordern wir: Erst die Sanierung der Fußwege, dann die Diskussion über weitere Einschränkungen. Und bis wir nicht sicher wissen, ob der nächste Verkehrssprung nicht gerade aus dem Labor kommt, sollten die Parkplätze im Ostkreuz‑Kiez stehen bleiben – als Versicherung gegen jede verkehrspolitische Überraschung.
Hyperloop und Parkplätze lassen sich kombinieren

